Die Zweite ging in Oberhausen mit der ersten eigenen Offensivaktion in der 10. Minute durch Adrian Roth in Führung. Vorher tauchte die Heimelf schon 2x gefährlich vor dem SVB-Tor auf. In der 20. Minute glich Korbinian Haaks mit einem Schuss ins lange Eck aus. In der 40. Minute ging die SG nach einem Konter sogar in Führung durch Stürmer Sebastiano Cristaldi, der plötzlich frei vor dem SVB-Gehäuse auftauchte. Doch nur eine Zeigerumdrehung später glich Patrick Berger nach einem schönen Angriffsspielzug zum 2:2 Halbzeitstand aus. Die zweite Hälfte begann ausgeglichen, ehe der SVB mehr Druck auf den Gegner ausübte und gefällig auf Sieg spielte. Immer wieder drang man in den Strafraum ein, doch entweder waren die Torabschlüsse etwas überhastet oder das letzte Zuspiel zu unplatziert. Die Gäste kamen nur einmal gefährlich nach Vorne. Einen Freistoß von der Strafraumgenzte pariere SVB-Torwart Tobi Wagner aus dem Kreuzeck. David Gietl hatte in der 75. Minute eine Doppelchance, die einmal vom Keeper und einmal auf der Linie von einem Verteidiger gerettet wurde. Kapitän Robin Hilz schaltete sich immer wieder in die SVB-Angriffe ein und man wollte unbedingt den 3er einfahren. So kam es wie es kommen musste. In der letzten Minute erzielte Julian Stachel nach einer Flanke von rechts den Siegtreffer, Keeper Tobi Wagner hatte den ersten Kopfball noch abwehren können, doch der Nachschuss war drin. Somit unterlag man letztendlich unglücklich mit 3:2.
Ein ereignisreiches Spiel bekamen die Zuschauer in Rohrenfels zu sehen. Nach gutem Start des SVB in der Anfangsphase mit guter Präsenz in den Zweikämpfen folgte bereits in der 11. Minute der erste Nackenschlag. Der Rohrenfelser Hutter drang in den Strafraum ein und ging bei einem Zweikampf zu Boden – Elfmeter. Jan Sprater konnte den Strafstoß von Jakob Vogl noch abwehren, aber der Nachschuss fiel diesem genau vor die Füße und der war drin – 1:0. Es sollte aber für die Lila-Weißen noch heftiger kommen. Bei einem Anspiel im Mittelkreis stellte sich Simon Gietl vor seinem im Rücken befindlichen Gegenspieler, dieser sank plötzlich zu Boden. Der Schiedsrichter hatte einen Ellbogenschlag wahrgenommen und verwies Simon Gietl mit Rot vom Feld. Der SVB ließ sich aber nicht aus der Spur bringen und spielte trotz Unterzahl weiter gefällig nach vorne. In der 28. Minute kam ein Eckball von der linken Seite in den Rohrenfelser Strafraum, ein SVB-Schuss ging an die Hand eines Verteidigers, es gab Handelfmeter. Diesen verwandelte Christoph Gietl souverän zum Ausgleich. Nach der Pause hatte der SVB bei einer erneuten Ecke eine Großchance, man brachte die Kugel aber aus kurzer Distanz nicht über die Linie. Dann folgte eine kurze Phase, in der Lila-Weiß zu weit von den Gegenspielern entfernt war. Diese nutzte Dawid Ajasllari in der 54. Minute zum 2:1. Dies war wie ein Weckruf und man spielte seinerseits wieder konstruktiv nach vorne. Es dauerte bis zur 75. Minute, bis ein Angriff über Andreas Förg vorgetragen in den Strafraum zu Marco Hofmann kam, dieser fintierte seinen Gegenspieler und schob gekonnt zum erneuten Ausgleich ein. Und nur eine Zeigerumdrehung später war nach einem langen Ball über die Rohrenfelser Abwehrkette Fabi Werner alleine durch und überlupfte den Keeper zur 2:3 Führung unter großem Jubel der SVB Anhänger. Rohrenfels versuchte in der Folge, Druck aufzubauen, doch der große Einsatz und die Laufbereitschaft des SVB verhinderten dies. Bis zur 89. Minute, als nach einem äußerst zweifelhaften Einwurf für Rohrenfels der Ball im Strafraum wieder zu Hutter kam und dieser erneut zu Boden sank. Dieses Mal verwandelte Georg Brandner den Strafstoß zum 3:3. Was folgte, war eine hektische, knapp zehnminütige Nachspielzeit, in der aber keine Tore mehr fielen.




























